Von Abkommen und Zollkriegen – Die Zukunft des globalen Handels
#InternationalesÜber den Umbruch im globalen Handel und die Bedeutung neuer Handelszentren diskutierten Wissenschaftler:innen am 27. Januar 2026 in Hannover. Hier gibt's den Veranstaltungsmitschnitt.
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Videomitschnitt der Veranstaltung
Der globale Handel ist Umbruch: Donald Trumps konfrontative Handelspolitik gegenüber China und Europa hat für Unsicherheiten gesorgt. Überall auf der Welt rütteln wachsende geopolitische Konflikte an den Grundmauern internationaler Kooperationen. Gleichzeitig bringen Schwellenländer – wie Indien, Brasilien und Südafrika – neue Bewegung in das internationale Geschäft. An die Stelle eines dominanten Hauptakteurs treten zunehmend territoriale Handelszentren, und regionale Netzwerke gewinnen an Bedeutung. So zeigen beispielsweise panasiatische Handelsabkommen, afrikanische Binnenmarktinitiativen und lateinamerikanische Kooperationen, wie sich die Handelswelt neu ordnen und traditionelle Player an Bedeutung verlieren könnten.
Wie stabil sind internationale Handelsabkommen gegenüber geopolitischen Spannungen? Welche Rolle spielen Länder wie China im neuen globalen Wirtschaftssystem? Welche Zukunftsmodelle für internationale und regionale Zusammenarbeit können wir erwarten? Und welche Rolle könnte Deutschland dabei spielen?