Künstliche Intelligenz trifft synthetische Biologie
#Künstliche IntelligenzÜber die Möglichkeiten und Gefahren der Kombination von künstlicher Intelligenz mit synthetischer Biologie sprachen Wissenschaftler:innen am 9. Juni in Hannover.
Mitschnitt der Veranstaltung vom 9. Juni 2026
Die Fortschritte in der künstlichen Intelligenz und der synthetischen Biologie eröffnen faszinierende neue Möglichkeiten für die medizinische Forschung, insbesondere im Kampf gegen antibiotikaresistente Bakterien. So haben Forschende kürzlich erstmals KI-gestützte Software genutzt, um künstliche Viren zu entwerfen, sogenannte Bakteriophagen. Sie können gezielt bakterielle Krankheitserreger bekämpfen. Doch während diese Technologie vielversprechende Ansätze für die Behandlung bisher unheilbarer Infektionen bietet, wirft sie auch kritische Fragen auf: Könnten damit auch gezielt Erreger erschaffen und als biologische Waffen verwendet werden, die Menschen krank machen? Welche Sicherheitsvorkehrungen sind notwendig, um solche Risiken zu beherrschen und eine potenzielle globale Bedrohung für die öffentliche Gesundheit zu verhindern?
Die Veranstaltung widmet sich diesen drängenden Fragen und beleuchtet die Chancen und Risiken der KI-gestützten Entwicklung synthetischer Organismen. Im Mittelpunkt stehen wissenschaftliche Grundlagen und potenzielle Risiken einer Technologie, die nicht nur Krankheiten bekämpfen, sondern auch neue Bedrohungen schaffen könnte.