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Drohnen im Bevölkerungsschutz: Drone Challenge gestartet

Eine Drohne steht auf einem Tisch, daneben stehen zwei Männer und eine Frau. Im Hintergrund ist ein Drohnenkäfig zu sehen.

Eröffneten den gemeinsamen Wettbewerb in Braunschweig: Niedersachsens Wissenschaftsminister Falko Mohrs, DLR-Vorstandsvorsitzende Prof. Dr.-Ing. Anke Kaysser-Pyzalla und Stiftungsvorstand Dr. Georg Schütte (v.l.n.r.). 

Wie können Drohnen die Einsatzkräfte von Feuerwehr, Polizei und Co in gefährlichen Situationen unterstützen? Lösungen soll die Drone Challenge Brunswick liefern, die vom 27. bis 29. April 2027 stattfindet. Welche Aufgaben die gemischten Teams aus Studierenden und Startups dabei lösen müssen, wurde beim gestrigen Auftaktsymposium bekannt gegeben. 

Drohnen leisten wertvolle Unterstützung bei der Suche nach vermissten Personen, der Erkundung von Gefahrengebieten und im Katastropheneinsatz. Ihr Potenzial für die zivile Sicherheit ist jedoch noch längst nicht ausgeschöpft. Unter dem Leitthema der Drone Challenge "Civil Security Systems from the Air to the Ground" entwickeln Studierende und Startups Lösungen, die Drohnentechnologien in der Luft mit unterstützenden Systemen am Boden verbinden.

90.000 Euro für die ersten drei Teams

Die Drone Challenge Brunswick bietet den Teams die Gelegenheit, ihre Entwicklungen unter praxisnahen Bedingungen zu erproben, einem Fachpublikum zu präsentieren und Kontakte zu potenziellen Partnern zu knüpfen. Eine unabhängige Jury aus Industrie und Einsatzpraxis bewertet die Wettbewerbsbeiträge. Auf die drei bestplatzierten Teams warten Preisgelder von insgesamt 90.000 Euro.

Veranstaltet wird die Challenge vom Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR), dem Niedersächsischen Ministerium für Wissenschaft und Kultur und der VolkswagenStiftung. Beim Auftaktsymposium am 5. November 2026 am DLR-Standort Braunschweig stellten die Veranstalter die konkreten Wettbewerbsaufgaben vor. 

Erkennen, verorten, zusammenführen

In einem fiktiven Szenario sollen Drohnensysteme Einsatzkräfte bei der Erkundung eines städtischen Gefahrenbereichs unterstützen. Für die Aufgabe müssen die Teams zunächst potenziell gefährliche Objekte wie Fahrzeuge und Waffen erkennen und lokalisieren. Anschließend gilt es, eine flüchtige Person aufzuspüren und ihre Position zu bestimmen. Die gewonnenen Informationen sollen automatisiert zu einem digitalen Lagebild zusammengeführt und an die Einsatzkräfte übermittelt werden. Anhand der Positionsdaten soll zudem eine weitere, vom DLR bereitgestellte, Drohne eingewiesen werden.

Illustration mit Drohnenkäfig und Text Drone Challenge Brunswick

Drone Challenge Brunswick

Die Challenge findet vom 27. bis 29. April 2027 im Drohnenkäfig am DLR-Standort Braunschweig statt. Die Teams aus Studierenden und Startups stellen dann ihre Lösungen der Jury vor. Alle Teilnahmebedingungen und die Teamanmeldung gibt's auf der Webseite der Drone Challenge. 

Mehr Infos zur Drone Challenge Brunswick

Die Anforderungen steigen im Verlauf des dreitägigen Wettbewerbs: Auf eine statische Präsentation der entwickelten Systeme folgen zwei Flugtage mit den unterschiedlichen Aufgaben. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf einem möglichst hohen Automatisierungsgrad. Die Team-Anmeldungen ist ab sofort möglich.  

Aus Praxiserfahrungen wurden Aufgaben  

Sowohl das Symposium als auch der Wettbewerb und seine Aufgaben wurden von den DLR-Instituten für Flugführung und für Flugsystemtechnik konzipiert und ausgearbeitet. Begleitet wird die Drone Challenge Brunswick von Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben, darunter Polizeien von Bund und Ländern, Verbände des Deutschen Roten Kreuzes, Feuerwehren und die Seenotrettung. Sie bringen ihre Erfahrungen aus der Einsatzpraxis ein und unterstützen so die Entwicklung anwendungsorientierter Lösungen.

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